SCHRIFTGRAD: normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
Baden-Württemberg vernetzt
 

Über Karl Wörn

Portrait Karl Wörn

 

 

1920 in Schwetzingen geboren, zeitlebens in seiner Heimatstadt wohnhaft und 1994 in Schwetzingen verstorben, prägte Karl Wörn das soziale und kulturelle Leben seiner Heimat wie kein anderer seiner Zeit.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er als verwundeter Offizier zurück nach Schwetzingen. Er konnte sein Studium der Staats- und Rechtswissenschaften vor dem Krieg nicht zu Ende führen und entschloss sich deshalb nach dem Krieg den Lehrberuf zu ergreifen. So begann eine beachtliche Lehrer-Karriere, bis Wörn 1984 als Leitender Schulamtsdirektor in den Ruhestand ging.

 

Zunächst an der Hilda-Schule, dann als Schulleiter der Karl-Friedrich-Schimper Mittelschule in Schwetzingen über die Schulverwaltungen in Mannheim und Karlsruhe bis hin zum Lehrbeauftragten an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg und schließlich als Inspekteur und Vorsitzender im Obersten Rat der Europäischen Schulen im Auftrag der Kultusministerkonferenz war er beruflich tätig. Ihm eilte der Ruf der pädagogischen „Mehrzweckwaffe“ voraus.

 

Darüber hinaus verfolgte Wörn publizistische Tätigkeiten. Er veröffentlichte Artikel in Schulzeitungen, Lehrbüchern, Lokal- als auch überregionalen Zeitungen und Zeitschriften, vorwiegend zu sozialkundlich und historischen Themen.

 

1968 erschien sein erstes Buch „Schwetzingen – Lebendige Stadt“. 

 

1979 gründete er die Bezirksgruppe Schwetzingen des Landesvereins Badische Heimat e.V. Als Initiator gesellschaftlicher Aktivitäten wie beispielsweise der „Schimper-Stube“ im Hotel Adler-Post oder dem traditionellen Hebeltrunk machte er sich ebenfalls einen Namen.

 

Karl Wörn ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, der Schillerplakette der Stadt Mannheim und der Carl-Theodor-Medaille (für herausragende Verdienste im kulturellen Leben) Schwetzingens.

 

Seine letzte Ehrung erfuhr er postum durch die Benennung des Hauses Schwetzinger Sammlungen nach seinem Namen 1999, dem heutigen Museum der Stadt Schwetzingen.