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Satzung

des Förderkreises für die Städtischen Sammlungen der Großen Kreisstadt Schwetzingen e.V.

 

§ 1 Name, Sitz
1.Der Verein führt den Namen „Förderkreis für die Städtischen Sammlungen der Großen Kreisstadt Schwetzingen e.V.“
2.Er hat seinen Sitz in Schwetzingen.
3.Er ist im Vereinsregister eingetragen.


§ 2 Zweck
1.Zweck des Vereins ist die Förderung und Erweiterung der in der Stadt vorhandenen Sammlungen stadt- und regionalgeschichtlicher, kultur-, theater- und wirtschaftsgeschichtlicher sowie archäologischer Art.
2.Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch: Aufarbeitung und Pflege der Bestände, Ergänzung derselben, Ausstellung, gegebenenfalls der wissenschaftlichen Bearbeitung und Publikation, den weiteren Ausbau des Museums, Unterstützung der Förderung der Wissenschaft, Bildung und Erziehung, von Kunst und Forschung, von Landes- und Volkskunde, von Umwelt- und Naturschutz.


§ 3 Gemeinnützigkeit
1.Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
2.Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
3.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen bzw. Vergünstigungen bevorzugt werden.


§ 4 Geschäftsjahr

1.Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2.Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Gründung und endet am 31. Dezember 1994.


§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

1.Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben.
2.Aufnahmeanträge können durch den Vorstand abgelehnt werden, wenn das Vereinsinteresse der Aufnahme entgegensteht. Gegen eine ablehnende Entscheidung kann die Mitgliederversammlung angerufen werden. Sie entscheidet endgültig mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.


§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:
1.Durch den Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtsfähigkeit.
2.Durch schriftliche Erklärung des Austritts gegenüber dem Vorstand mit Wirkung zum Schluss des Geschäftsjahres. Die Austrittserklärung muss bis spätestens 31. Oktober des Austrittsjahres zugegangen sein.
3.Durch Ausschluss aus wichtigem Grund mit dem Tage des Ausschließungsbeschlusses des Vorstandes. Ein Ausschluss kann auch erfolgen, wenn ein Mitglied mit zwei Jahresbeiträgen im Rückstand ist.
4.Gegen den Ausschluss kann Widerspruch eingelegt werden, über welchen die nächste ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet.
5.Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlischt auch jede Organmitgliedschaft.


§ 7 Ehrenmitgliedschaft
Natürliche Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes und des Beirats durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.


§ 8 Mitgliedsbeiträge

1.Zur Erfüllung seiner Aufgaben stehen dem Verein Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstige Zuwendungen zur Verfügung. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Beitrag zu bezahlen.
2.Natürliche Personen können ganz oder teilweise durch Vorstandsbeschluss vom Mitgliedsbeitrag befreit werden.


§ 9 Vereinsorgane
Organe des Vereins sind:
1. die  Mitgliederversammlung,
2. der Beirat,
3. der Vorstand.


§ 10 Mitgliederversammlung
1.Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt. Sie wird von dem Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch seinen Stellvertreter oder durch ein anderes Vorstandsmitglied, geleitet.
2.Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes, des Kassenberichts und des Berichts der Rechnungsprüfer, Genehmigung des Haushaltsplanes,
Entlastung des Vorstandes und des Beirats, Wahl der Mitglieder des Vorstandes auf die Dauer von zwei Jahren, Bestellung von zwei Rechnungsprüfern für jeweils ein Geschäftsjahr. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand oder dem Beirat angehören, Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
3.Die Wahlen erfolgen auf Antrag eines Mitglieds geheim.
4.Anträge zur Satzungsänderung müssen den Mitgliedern im Wortlaut mit der Tagesordnung zugesandt werden.
5.Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern das Gesetz nichts anderes vorschreibt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.
6.Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn der Vorstand sie für erforderlich hält. Sie ist auch einzuberufen, wenn sie von mindestens 10 Prozent der Mitglieder des Vereins unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird.
7.Mitgliederversammlungen werden durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter wenigstens drei Wochen vor Beginn schriftlich oder durch Bekanntmachung in der Schwetzinger Zeitung unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen.
8.Anträge sind dem Vorstand spätestens 14 Tage vor Beginn der Mitgliederversammlung vorzulegen.
9.Über jede Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.


§ 11 Beirat
Der Beirat besteht aus mindestens zwei, höchstens sechs vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung benannten Mitgliedern. Die Beiräte müssen durch die Mitgliederversammlung bestätigt werden. Sie nehmen an erweiterten Vorstandssitzungen teil, beraten den Vorstand und halten neben diesem die Verbindung zur Leitung der Städtischen Sammlungen.


§ 12 Der Vorstand
1.Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und mindestens zwei Beisitzern.
2.Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und wird auf zwei Jahre gewählt.
3.Der Vorstand führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus und erledigt die laufenden Geschäfte. Er unterbreitet gegebenfalls der Mitgliederversammlung Vorschläge zur Ernennung von Ehrenmitgliedern.
4.Über die satzungsgemäße Verwendung der Mittel des Vereins beschließt der Vorstand im Rahmen des Haushaltsplans.
5.Der Vorsitzende und sein Stellvertreter vertreten den Verein nach außen. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
6.Die Einberufung von Vorstandssitzungen obliegt dem Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung seinem Stellvertreter.
7.Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.


§ 13 Vereinsauflösung
1.Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung.
2.In dieser Mitgliederversammlung müssen mindestens 20 Prozent aller Mitglieder anwesend sein.
3.Wird die Anwesenheit nicht erreicht, so ist eine neue Mitgliederversammlung gemäß § 10/7 einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung besonders hinzuweisen.
4.Der Auflösungsantrag muss mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder angenommen werden.
5.Bei der Auflösung fällt das Vermögen des Vereins an die Große Kreisstadt Schwetzingen mit der Auflage, es für Zwecke der Städtischen Sammlungen zu verwenden.


§ 14 Inkrafttreten
1.Vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 1. März 1994 beschlossen.
2.Sie tritt mit der Eintragung am 18. April 1994 in das Vereinsregister in Kraft.

 

Vorsitzender 

Dr. René Pöltl      

 

Stellvertretender Vorsitzender

Dr. Volker Kronemayer